(Emmen LU). Die anhaltende Trockenheit setzt den Wäldern im Kanton Luzern zunehmend zu. Durch den Wassermangel können Äste und Kronenteile austrocknen und unerwartet abbrechen.
Auch ganze Bäume können absterben und umstürzen. Wer sich derzeit im Wald aufhält, sollte deshalb besonders aufmerksam sein.
Der FC Luzern hat die Grasshoppers vor der Länderspielpause deutlich mit 5:1 geschlagen. Daniel Mikolajewski überragte mit drei Treffern in der zweiten Halbzeit, nachdem Tyron Owusu und Oscar Kabwit den FCL bereits innerhalb der ersten neun Minuten auf Siegkurs gebracht hatten. Für GC ist es nach dem 2:5 gegen Sion die zweite klare Niederlage innerhalb weniger Tage.
Luzern erwischte einen Traumstart. Owusu erzielte bereits in der 5. Minute das 1:0, nur vier Minuten später erhöhte Kabwit auf 2:0. GC fand danach etwas besser ins Spiel, konnte die Luzerner Führung vor der Pause aber nicht gefährden. Nach einer Stunde verwandelte Mikolajewski einen Penalty zum 3:0 und sorgte damit für die Vorentscheidung.
Mit dem Sieg erhöht Luzern sein Konto nach neun Meisterschaftsspielen auf zwölf Punkte. GC bleibt bei acht Zählern und hat in den beiden jüngsten Partien gegen Sion und Luzern insgesamt zehn Gegentore kassiert. Bereits vor dem Spiel hatten wir die Ausgangslage im direkten Duell zwischen Luzern und den Grasshoppers beleuchtet.
Der FC Luzern und die Grasshoppers treffen am Samstag um 18.00 Uhr in der Thermoplan Arena aufeinander. Die beiden Mannschaften liegen in der Super-League-Tabelle unmittelbar hintereinander, Luzern besitzt lediglich einen Punkt Vorsprung auf die Zürcher. Für beide bietet das direkte Duell die Gelegenheit, sich vor der Länderspielpause etwas Luft zu verschaffen.
Beide Teams holten aus ihren vergangenen drei Meisterschaftsspielen vier Punkte. Luzern schlug Vaduz 2:1, erkämpfte bei den Young Boys ein 3:3 und verlor zuletzt zuhause gegen Basel 2:4. GC spielte zunächst 2:2 gegen den FC Zürich, gewann beim amtierenden Meister Thun 1:0 und musste am Dienstag gegen Sion trotz zwischenzeitlicher Führung eine deutliche 2:5-Niederlage hinnehmen.
Für GC ist es bereits die dritte Meisterschaftspartie innerhalb von acht Tagen, während Luzern seit dem vergangenen Sonntag Zeit zur Vorbereitung hatte. Der FCL möchte vor eigenem Publikum insbesondere die Reaktion auf die jüngste Heimniederlage zeigen. Beim 2:4 gegen den FC Basel waren die Innerschweizer zwar bereits nach 30 Sekunden in Führung gegangen, konnten den Vorsprung aber nicht lange verteidigen.
(Kanton Luzern). Die Luzerner Polizei hat ihre offizielle Übersicht der aktuellen Tempomessungen erneut erweitert. Neu wird eine semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage auf der Autobahn A2 bei Uffikon aufgeführt.
Insgesamt sind auf der offiziellen Standortseite derzeit vier semistationäre Messanlagen veröffentlicht. Die drei zuletzt gemeldeten Standorte in Rothenburg, Luzern und Sursee bleiben weiterhin aufgeführt.
Audrey Werro hat einen weiteren historischen Meilenstein erreicht. Die 22-jährige Freiburgerin führt erstmals das offizielle World Ranking von World Athletics über 800 Meter an. Noch nie zuvor stand eine Schweizer Athletin in ihrer Disziplin an der Spitze dieser Wertung.
In der am 15. September aktualisierten Rangliste kommt Werro auf 1434 Punkte und verdrängt die britische Olympiasiegerin Keely Hodgkinson mit 1427 Punkten auf Rang 2. Femke Broeders-Bol folgt mit 1389 Punkten auf dem dritten Platz. Noch aussergewöhnlicher: In der europäischen Gesamtwertung über alle Leichtathletik-Disziplinen ist Werro ebenfalls die Nummer 1, weltweit liegt sie im Overall-Ranking auf Position 5.
Den entscheidenden Schub für die neue Spitzenposition brachte ihr Sieg bei den World Athletics Ultimate Championships in Budapest. Dort setzte sich Werro in 1:55,88 Minuten gegen Hodgkinson und Broeders-Bol durch. Über diesen letzten grossen Triumph ihrer aussergewöhnlichen Freiluftsaison haben wir bereits ausführlich berichtet: Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest.
Gegen Granit Xhaka läuft bei der Luzerner Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren im Zusammenhang mit einem Covid-Zertifikat. Die Behörde bestätigt Ermittlungen gegen den Captain der Schweizer Nationalmannschaft und eine Ärztin. Ob tatsächlich ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt, ist Gegenstand des laufenden Verfahrens – für beide gilt die Unschuldsvermutung.
Konkret untersucht die Staatsanwaltschaft, ob es im Zusammenhang mit einer Impfbestätigung zu einer Erschleichung einer falschen Beurkundung oder zu Urkundenfälschung gekommen sein könnte. Nach Informationen von «Blick» soll Xhaka Anfang Oktober von der Staatsanwaltschaft einvernommen werden. Sein Sprecher erklärt, der 33-Jährige stehe den Behörden uneingeschränkt und transparent zur Verfügung.
Sportlich befindet sich Xhaka mitten in einer intensiven Phase mit Sunderland und der Schweizer Nationalmannschaft. Erst vor wenigen Tagen führte er seinen englischen Klub bei der Rückkehr auf die europäische Bühne als Captain an – Sunderland feierte dabei gegen AZ Alkmaar einen historischen Europacup-Sieg. Nun rückt neben dem Fussball ein laufendes juristisches Verfahren in den Fokus.
Die Schweiz steht im Davis-Cup-Duell mit Brasilien vor einer schwierigen Aufgabe. Dominic Stricker unterlag João Fonseca nach gewonnenem Startsatz mit 6:4, 3:6, 2:6, anschliessend verlor Stan Wawrinka gegen Gustavo Heide mit 6:4, 6:7 (4:7), 4:6. Damit führt Brasilien nach dem ersten Tag in Rio de Janeiro mit 2:0.
Stricker verlangte dem Weltranglisten-29. Fonseca zunächst alles ab und sicherte sich den ersten Satz. Der Brasilianer steigerte sich danach aber deutlich und drehte die Partie in zwei Stunden. Wawrinka war wenig später sogar nahe am zweiten Schweizer Punkt: Der 41-Jährige gewann den ersten Satz und führte im Tiebreak des zweiten Durchgangs 4:1, ehe Heide sechs Punkte in Serie holte und später nach insgesamt 2:37 Stunden den Sieg perfekt machte.
Die Schweiz benötigt am Samstag nun drei Siege in Serie, um doch noch in die Davis-Cup-Qualifiers 2027 einzuziehen. Zunächst sind Jakub Paul und Stricker im Doppel gegen Orlando Luz und Rafael Matos vorgesehen. Bereits vor dem Duell hatten wir über Fonsecas schwierige Vorbereitung und das Auftaktspiel gegen Stricker berichtet.